Raus aus dem Öl lohnt sich mehr denn je

Berlin, 15. Januar 2020. Wer beim Heizen auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit moderner
Holzenergie setzen will, wird vom Staat seit 1. Januar noch tatkräftiger unterstützt: Mit der
neuen Austauschprämie erhalten Besitzer von Ölheizungen bis zu 45 Prozent Zuschuss für
eine neue Pelletheizung, alle anderen profitieren beim Heizen mit Pellets von einem Zu-
schuss in Höhe von 35 Prozent!

Seit 1. Januar 2020 gelten neue, deutlich attraktivere Förderkonditionen im BAFA-Teil des Markt-
anreizprogramms (MAP). Für die Installation von Holzfeuerungen ab 5 kW gibt es entweder die
Regelförderung in Höhe von 35 % oder die Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von
45 %. Gefördert werden im Neubau alle Arten von Holzkesseln und wasserführenden Pelletka-
minöfen mit Partikelabscheider/Brennwerttechnik, im Gebäudebestand außerdem auch Anlagen
ohne Partikelabscheider/Brennwerttechnik. Neben dem Kessel bzw. dem Pelletkaminofen gibt es
den Zuschuss u.a. auch für Pufferspeicher, Lager und Transportsystem sowie die Entsorgung
des alten Öltanks.

Auch Kombination mit anderen Technologien gefördert
Moderne Holzheizungen und wassergeführte Pelletkaminöfen kombiniert mit einer weiteren er-
neuerbaren Technologie werden ebenfalls vom Staat bezuschusst. Bei der Kombination einer
Holzfeuerung mit einer Solaranlage gibt es 35 % bzw. 45 % im Falle des Austauschs einer Öl-
heizung. Neue Solarthermieanlagen allein werden lediglich mit 30 % der förderfähigen Kosten be-
zuschusst. Bei der Kombination einer Holzfeuerung mit einer Wärmepumpe erhalten alle Anla-
genteile 35 % bzw. 45 % Förderung.

Wer einen neuen Gas-Brennwertkessel z.B. mit einem wasserführenden Pelletkaminofen er-
gänzt, erhält 30 % Zuschuss – wenn erneuerbaren Energien mindestens 25 % des Wärmebe-
darfs abdecken.

Auf Spezialisten setzen
Experten für den Einbau von Pelletheizungen und Pelletkaminöfen können mit der Postleitzahl-
Suche unter www.pelletfachbetrieb.de gefunden werden. Mehr zur Förderung (inkl. Fördermittel-
rechner) finden Sie auf der DEPI-Webseite unter www.depi.de/de/foerderprogramme.